Monte Somma, Schichtvulkan in der Metropolitanstadt Neapel, Italien.
Der Monte Somma bildet einen halbkreisförmigen Kamm auf der Nordseite des Vesuvs und erreicht eine Höhe von 1132 Metern über dem Meeresspiegel. Dieser Höhenzug umschließt teilweise den jüngeren Vulkankegel und schafft so eine markante geologische Struktur im Golf von Neapel.
Die Kaldera des Vulkans entstand vor etwa 25.000 Jahren durch einen großen Ausbruch, der später die Entstehung des Vesuvs aus ihrem Zentrum ermöglichte. Diese geologische Entwicklung veränderte die gesamte Landschaft der Region und prägte die spätere vulkanische Aktivität.
Der höchste Punkt trägt den Namen Punta del Nasone, eine Bezeichnung, die König Ferdinand I. während seiner Herrschaft über die beiden Sizilien vergab. Dieser Name verweist auf die charakteristische Form des Gipfels, die sich deutlich vom übrigen Kamm abhebt.
Mehrere Wanderwege durchqueren die Lavafelder aus dem Jahr 1944 und ermöglichen es Besuchern, die geologischen Formationen und die mediterrane Vegetation das ganze Jahr über zu beobachten. Die Wege bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und eignen sich sowohl für kurze Spaziergänge als auch für längere Wanderungen entlang des Kamms.
Diese Formation dient als Namensgeber für Somma-Vulkane, eine Klassifikation, die vulkanische Kalderen mit teilweise gefüllten jüngeren Zentralkegeln beschreibt. Geologen weltweit verwenden diesen Begriff, um ähnliche Strukturen auf anderen Kontinenten zu bezeichnen.
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