San Carlo al Corso, Kirchengebäude in Mailand, Italien
San Carlo al Corso ist eine neoklassizistische Basilika in Mailand, die sich durch einen runden Innenraum mit einer großen Kuppel auszeichnet. Das Gebäude wird von massiven Granitpfeilern gestützt und prägt mit seiner klaren architektonischen Form die Straßensilhouette.
Die Kirche wurde in den 1840er Jahren erbaut, nachdem eine Cholera-Epidemie eine ältere Kirche an dieser Stelle zerstört hatte. Der Architekt Carlo Amati entwarf die neue Basilika als Ersatz für das zerstörte Vorgängergebäude.
Der Name der Kirche ehrt den heiligen Karl Borromäus und zeigt ihre Verbindung zur Mailänder Frömmigkeit. Besucher bemerken heute die stille Andacht im Inneren und die Rolle des Ortes als geistliches Zentrum für die Nachbarschaft.
Der Innenraum ist während der öffentlichen Gebetszeiten zugänglich und lädt zur ruhigen Besichtigung ein. Besucher können frei eintreten, sollten aber respektvolle Kleidung tragen und Rücksicht auf aktuelle Gottesdienste nehmen.
Der Glockenturm ragt etwa 72 Meter in die Höhe und ist damit der höchste in Mailand mit einer markanten Silhouette über der Stadt. Die beeindruckende Höhe war ein bewusstes Gestaltungsmerkmal, das die Kirche im Stadtbild hervorhebt.
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