Galleria del Corso, Handelsgalerie im Zentrum von Mailand, Italien
Die Galleria del Corso verbindet den Corso Vittorio Emanuele II mit der Piazza Cesare Beccaria durch mehrere Geschosse voller Geschäfte und überdachte Gänge. Das Gebäude war Teil einer städtebaulichen Umgestaltung und behielt dabei seine ursprüngliche architektonische Ausstattung.
Die Planung des Gebäudes begann 1915 durch Architekt Mario Beretta, der Bau startete 1923 und wurde von verschiedenen Architekten über mehrere Jahre hinweg ausgeführt. Das Theatergebäude wurde später hinzugefügt und erweiterte die Nutzung um Veranstaltungsräume.
Der Corso war lange Zeit ein Treffpunkt für Menschen, die Musik und Kino liebten, mit vielen Büros von Verlegern und Musikfachleuten, die hier ihre Räume hatten. Heute kann man noch die Spuren dieser künstlerischen Vergangenheit in der Atmosphäre des Ortes spüren.
Das Gebäude wurde ab 2011 umfassend restauriert, wobei neue Geschäftsflächen, ein Hotel und zeitgemäße Einrichtungen hinzugefügt wurden. Besucher finden heute leicht zugängliche Einkaufsbereiche und Restaurant- oder Café-Optionen in der modernen Galerie.
Das Theater im Gebäude verfügte über besondere Böden, die sich bewegen ließen und verschiedene Raumaufteilungen für unterschiedliche Arten von Aufführungen ermöglichten. Dieses technische Feature war für seine Zeit bemerkenswert innovativ.
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