Palazzo Litta, Barockpalast in Mailand, Italien
Palazzo Litta ist ein großzügiges Barockgebäude in Mailand mit einer Fassade an der Corso Magenta, die durch monumentale Fenster mit geschwungenen Segmentgiebeln und korrekt proportionierte Architektur besticht. Im Inneren organisiert sich das Gebäude um einen Innenhof herum, dessen Säulenreihen den klassischen Baustil unterstreichen.
Der Bau wurde zwischen 1642 und 1648 vom Architekten Francesco Maria Richini für Graf Bartolomeo Arese errichtet, einen einflussreichen Adligen der Mailänder Gesellschaft. Das Gebäude entstand während der spanischen Herrschaft über die Region und verkörpert die kulturelle Pracht dieser Epoche.
Der Palast dient heute als Sitz von Kulturinstitutionen und zeigt durch seine Nutzung die Bedeutung, die Mailand der Bewahrung von Kunstwerken beimisst. Die öffentlichen Räume vermitteln den Eindruck eines Ortes, an dem Geschichte und gegenwärtige Kulturarbeit aufeinandertreffen.
Der Zugang zum Palast ist an bestimmte Anlässe gebunden, besonders während der Mailänder Design Week und Sonderveranstaltungen, daher lohnt sich eine Vorabplanung. Die Hauptfassade befindet sich an der Corso Magenta und ist jederzeit von außen einsehbar.
Die Sammlung des Palastes enthielt einst ein berühmtes Gemälde, das Madonna Litta, das 1865 an den russischen Zaren verkauft und in die Eremitage gebracht wurde. Dieses Werk war so bedeutend für die Sammlung, dass es der Familie und später dem Gebäude seinen Namen gab.
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