San Maurizio, Renaissancekirche in Mailand, Italien
San Maurizio al Monastero Maggiore ist eine Kirche an der Corso Magenta, die aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt und zum italienischen Kulturerbe zählt. Zwei getrennte Säle liegen nebeneinander, getrennt durch eine Mauer, und jede Fläche ist von Boden bis Decke mit Wandmalereien bedeckt, die religiöse Szenen zeigen.
Der Bau begann 1503 und zog sich über etwa fünfzehn Jahre hin, wobei Reste römischer Bauten in den Grundmauern verarbeitet wurden. Gian Giacomo Dolcebuono und Giovanni Antonio Amadeo leiteten die Arbeiten, die ein Kloster und eine Kirche für Ordensschwestern entstehen ließen.
Der Name geht auf einen römischen Soldaten zurück, der zum Glauben übergetreten sein soll und dessen Geschichte jahrhundertelang Ordensschwestern zur Andacht diente. Die Kirche ist heute offen zugänglich und wird häufig von Besuchern betreten, die die Kunstwerke in den beiden voneinander getrennten Räumen betrachten.
Die Kirche liegt an der Corso Magenta Nummer 13 und ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 Uhr morgens und halb sechs nachmittags geöffnet, der Eintritt ist frei. Die nächstgelegenen Metrostationen sind Cadorna und Cairoli, von beiden erreicht man das Gebäude in wenigen Minuten zu Fuß.
Im hinteren Saal steht seit 1554 ein Antegnati-Orgel, die noch heute gelegentlich bespielt wird und zu den ältesten funktionsfähigen Instrumenten dieser Art in Mailand zählt. Früher verfolgten die Ordensschwestern durch ein Metallgitter den Gottesdienst, ohne selbst sichtbar zu sein.
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