Sant'Alessandro in Zebedia, Barockkirche im Zentrum von Mailand, Italien
Sant'Alessandro in Zebedia ist ein Barockkirche in Zentralmilano, deren Grundriss die Form eines griechischen Kreuzes innerhalb eines rechteckigen Plans folgt. Der Raum wird von isolierten Säulen gestützt und von mehreren Kuppeln sowie Glockentürmen gekrönt.
Die Grundsteinlegung erfolgte 1602 unter der Leitung von Kardinal Federico Borromeo, mit Lorenzo Binago als Architekt und später Francesco Maria Richini für die Vollendung. Der Bau spiegelt die künstlerische und religiöse Vision dieser Zeit wider.
Der Innenraum zeigt Werke lombardischer Künstler aus dem 17. und 18. Jahrhundert, darunter Gemälde von Camillo Procaccini und Daniele Crespi in den verschiedenen Kapellen. Diese Kunstsammlung prägt das Erscheinungsbild des Gotteshauses und erzählt von der künstlerischen Blüte dieser Zeit.
Die Kirche liegt auf einem Platz hinter der Piazza Missori in der Nähe mehrerer Seitengassen im ersten Distrikt von Mailand. Der Ort lässt sich leicht zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichen.
Die sterblichen Überreste von Bernabò Visconti und Regina della Scala wurden hierher verlegt, nachdem sie ursprünglich in San Giovanni in Conca ruhten. Diese Überführung verbindet den Ort mit der Familiengeschichte von Mailands einflussreichsten Herrschern.
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