Lorium, Archäologische Stätte in Rom, Italien
Lorium ist eine ausgegrabene römische Siedlung westlich von Rom mit Überresten von Wohngebäuden, Villen und anderen Bauwerken, die auf mehreren Ebenen verteilt sind. Die Ruinen zeigen weiße Kalksteinmauern und wurden in verschiedenen Phasen der römischen Zeit erbaut und genutzt.
Die Siedlung entstand in der frühen römischen Kaiserzeit und war lange Zeit mit der obersten Schicht verbunden. Sie zeigt, wie römische Eliten außerhalb der Hauptstadt lebten und ihre Macht durch solche Liegenschaften ausübten.
Der Ort war im Leben wohlhabender römischer Familien wichtig und zeigt, wie die Oberschicht in der Antike lebte. Die Mosaike und Brunnen, die man hier gefunden hat, erzählen von raffiniertem Geschmack und großzügigen Häusern.
Das Gelände lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei man auf unbefestigten Wegen zwischen den verschiedenen Ruinen wandert. Die besten Sichtbedingungen sind bei klarem Tageslicht, besonders am Vormittag, wenn die Schatten die Strukturen der Mauern besser zur Geltung bringen.
Unter den Funden gibt es Hinweise darauf, dass dieses Anwesen Zeit als Schulort für junge Angehörige der kaiserlichen Familie diente. Diese Verbindung zum kaiserlichen Kreis macht das Gelände zu einem Fenster in die private Seite des römischen Machtapparats.
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