Santa Sofia a Via Boccea, Kleinbasilika im Stadtteil Trionfale, Rom, Italien.
Santa Sofia a Via Boccea ist eine Kirche im Stadtteil Trionfale, die byzantinische Wiederbelebungsarchitektur mit östlichen Elementen zeigt, darunter Kuppeln und aufwändige Mosaiken. Das Innere wird von einer großen Ikonenwand geprägt, die als Ikonostase bekannt ist und zentrale Bedeutung in der östlichen Liturgie hat.
Die Basilika wurde 1967 gegründet, nachdem Kardinal Josyf Slipyj aus sowjetischer Gefangenschaft befreit worden war und nicht in seine Heimat zurückkehren konnte. Sie entstand als Antwort auf die Bedürfnisse der ukrainisch-katholischen Diaspora, die in Rom einen Ort für ihre östlichen Traditionen suchte.
Diese Basilika ist das Zentrum der ukrainisch-griechisch-katholischen Gemeinde in Rom und bietet Liturgien in ukrainischer Sprache mit byzantinischen Traditionen an. Besucher können die charakteristischen religiösen Praktiken und die Ikonenverehrung dieser östlichen Kirche unmittelbar erleben.
Die Kirche ist eine aktive Pfarrkirche, in der regelmäßig Gottesdienste stattfinden und Besucher willkommen sind, um an der Liturgie teilzunehmen oder die Architektur zu erkunden. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten vorher zu überprüfen, da die regelmäßigen Gottesdienste den Tagesablauf bestimmen.
Die Ikonostase wurde von dem Künstler Juvenalij Josyf Mokryckyj handwerklich gefertigt und prägt das Gesicht des Innenraums mit detaillierten religiösen Darstellungen. Das Bauwerk beherbergt auch die Reliquien von Papst Clemens I., einem frühen christlichen Märtyrer aus der Zeit der Verfolgungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.