Villa Carpegna, Villa aus dem 17. Jahrhundert im Aurelio-Viertel, Rom, Italien
Villa Carpegna ist ein Landgut aus dem 17. Jahrhundert im römischen Stadtteil Aurelio, bestehend aus einem Hauptgebäude, einer Nymphäum genannten Wasseranlage und einem weitläufigen Park mit Eichen und Pinien. Die Anlage folgt dem klassischen Aufbau einer römischen Villa, bei dem Gebäude und offene Flächen miteinander verbunden sind.
Kardinal Gaspare Carpegna erwarb das Weinbergsgrundstück 1684 und beauftragte den Architekten Giovanni Antonio de Rossi mit der Planung der Hauptgebäude. Die Stadt Rom übernahm das Anwesen schließlich und verwandelte es 1978 in einen öffentlichen Park.
Das Hauptgebäude bewahrt Fresken von Pier Francesco Garoli, die Ländereien der Familie Carpegna in der Region Montefeltro darstellen. Diese Bilder verbinden das römische Anwesen mit dem weit entfernten Ursprungsgebiet der Familie.
Die Anlage ist frei zugänglich und verfügt über Spazierwege durch den Baumbestand, sodass es sich lohnt, genügend Zeit für einen ausgedehnten Rundgang einzuplanen. Da die Wege durch natürliches Gelände führen, empfiehlt sich bequemes Schuhwerk.
Die Grotta dell'Asino ist eine unterirdische Barockanlage mit verzierten Bogeneingängen und Treppen, die in den Hügel eingebettet sind. Dieser Ort zeigt, wie viel Sorgfalt in den Bau scheinbar verborgener Elemente geflossen ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.