Monte Gelbison, Berggipfel in der Region Cilento, Provinz Salerno, Italien.
Monte Gelbison ist ein Berg im Cilento, in der Provinz Salerno im Süden Italiens, der auf etwa 1.705 Meter ansteigt. Auf seinen Hängen wechseln sich mediterrane Macchia in den unteren Lagen und Bergwälder weiter oben ab, und auf dem Gipfel befindet sich ein Heiligtum.
Der Name stammt aus dem Arabischen und geht auf die mittelalterliche Sarazenenpräsenz in der Region zurück, wobei er in etwa «Berg des Idols» bedeutet. An derselben Stelle befand sich zuvor ein antikes Heiligtum der Oinotrier, was zeigt, dass der Gipfel schon lange vor dem Mittelalter eine besondere Rolle spielte.
Das Heiligtum auf dem Gipfel ist ein Wallfahrtsort, an dem Gläubige aus den umliegenden Dörfern die Madonna del Monte Sacro verehren. Das beleuchtete Kreuz, das bei Nacht weithin sichtbar ist, gilt für die Bewohner der Täler als ein vertrautes Zeichen ihrer Region.
Markierte Wanderwege führen von verschiedenen Ausgangspunkten auf den Gipfel, darunter Novi Velia und Vallo della Lucania, wobei die Routen in Schwierigkeit und Länge variieren. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind empfehlenswert, da einige Abschnitte steil sind und auf dem Weg keine Versorgungsmöglichkeiten bestehen.
Auf dem Gipfel, neben dem Heiligtum, gibt es eine meteorologische Station, die Wetterdaten für die umliegende Region erfasst. Der Berg dient also nicht nur als Wallfahrtsziel, sondern auch als aktiver wissenschaftlicher Beobachtungspunkt.
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