Süditalien, Geografische Region in der südlichen Halbinsel, Italien
Süditalien bezeichnet die sechs Regionen Abruzzen, Apulien, Basilikata, Kalabrien, Kampanien und Molise, die sich über den unteren Teil der Halbinsel vom Adriatischen bis zum Tyrrhenischen Meer erstrecken. Die Küstenlinie wechselt zwischen Felsvorsprüngen, Sandstränden und kleinen Fischerhäfen, während im Hinterland Hügel und Bergketten die Täler voneinander trennen.
Die sechs Regionen erhielten 1948 ihre offizielle Abgrenzung durch die italienische Verfassung, die das Land nach dem Krieg neu organisierte. Zuvor waren diese Gebiete oft unter wechselnden Königreichen vereint oder geteilt, darunter das normannische Sizilien und das Königreich beider Sizilien.
Die Küche südlich von Rom lehnt sich stark an die Möglichkeiten des Meeres an, mit einfachen Zubereitungen wie gegrilltem Fisch oder Nudelgerichten mit Tomaten und Sardinen. In vielen Dörfern der Region finden sich kleine Trattorien, in denen Großmütter noch selbst Orecchiette formen oder Mozzarella aus Büffelmilch am selben Tag zubereiten.
Neapel dient als Verkehrsknotenpunkt für die gesamte Zone, von wo aus regionale Züge in alle Richtungen weiterfahren, auch an kleinere Orte entlang der Küsten und im Inland. Mietwagen bieten mehr Bewegungsfreiheit, wenn man abgelegene Dörfer oder Bergregionen erkunden möchte.
In Matera haben Menschen über 9000 Jahre lang ununterbrochen in Höhlenwohnungen gelebt, die in Kalkstein gehauen sind. Diese Sassi genannten Höhlenhäuser bilden heute ein Welterbe, in dem einige Räume zu Hotels oder Werkstätten umgewandelt wurden.
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