Kampanien, Verwaltungsregion in Süditalien
Kampanien ist eine Verwaltungsregion im südlichen Teil des Landes, die sich von der Küste des Tyrrhenischen Meers bis ins bergige Inland erstreckt. Die Region umfasst fünf Provinzen mit Neapel als Hauptstadt und administrativem Zentrum, während kleinere Städte wie Avellino, Benevento, Caserta und Salerno zu ihrem Gebiet gehören.
Griechische Siedler gründeten während des 8. Jahrhunderts vor Christus Kolonien entlang der Küste, während oskische Stämme das Landesinnere bewohnten. Später stand das Gebiet unter römischer Herrschaft, bevor es im Mittelalter von Normannen, Staufern und anderen Dynastien kontrolliert wurde.
Die Region zeichnet sich durch ihre lebendige Volksmusik, traditionelle Keramikkunst und die Pflege alter Handwerkstechniken aus, die in vielen Werkstätten noch ausgeübt werden. Lokale Feste feiern heilige Schutzpatrone mit Prozessionen, Musik und Feuerwerk, während Familien sich nach wie vor in den engen Gassen treffen und gemeinsam essen.
Reisende erreichen die Region über den internationalen Flughafen Neapel oder über Bahnverbindungen aus anderen Landesteilen, während ein Netz aus Zügen und Bussen die wichtigsten Städte miteinander verbindet. Die Küste und das Inland bieten unterschiedliche Landschaften, sodass sich je nach Interesse verschiedene Bereiche erkunden lassen.
Der Vesuv, ein aktiver Vulkan, der über Neapel thront, konservierte im Jahr 79 nach Christus zwei römische Städte unter einer dicken Schicht aus Asche und Bimsstein. Diese Schicht bewahrte Gebäude, Wandmalereien und Alltagsgegenstände nahezu unverändert und gibt Einblick in das römische Leben vor fast 2000 Jahren.
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