Naturpark Puez-Geisler, Naturpark in Südtirol, Italien.
Der Puez-Geisler Naturpark erstreckt sich über etwa 10.000 Hektar Bergketten, Täler und Wiesen in der Dolomiten-Region. Das Gebiet verteilt sich auf sieben Gemeinden und wird von hohen Felswänden, grünen Alpinen Wiesen und mehreren Tälern geprägt.
Der Naturpark wurde 1977 von der italienischen Regierung zum Schutzgebiet erklärt und später 1999 als Regionalpark anerkannt. Diese Maßnahmen sollten die wertvollen Ökosysteme und die Lebensräume in den Dolomiten bewahren.
Die Ladinische Bevölkerung lebt im Parkgebiet nach ihren Traditionen und spricht ihre eigene Sprache im Alltag. Die Menschen bewahren regionale Handwerkstechniken und Bräuche, die seit Generationen an ihre Kinder weitergegeben werden.
Das Gelände ist über mehrere Zugangspunkte in den verschiedenen Gemeinden erreichbar und bietet zahlreiche markierte Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit. Die beste Wanderzeit ist von Juni bis September, wenn die meisten Wege schneefrei und gut zugänglich sind.
Die Felswände und Gesteinsschichten im Park zeigen mehr als 250 Millionen Jahre der Erdgeschichte durch verschiedene Gesteinsarten und fossile Überreste. Besucher können beim Wandern diese eindrucksvollen geologischen Formationen beobachten, die wie ein offenes Geschichtsbuch der Erde wirken.
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