Furchetta, Berggipfel in Südtirol, Italien.
Furchëta ist ein Berggipfel in der Geislergruppe in Südtirol, Italien, mit senkrechten Kalksteinwänden und einem ausgeprägten Felsrelief. Die Südseite des Gipfels ist von den umliegenden Tälern aus weithin sichtbar und zeigt eine besonders zerklüftete Felsstruktur.
Die Geislergruppe, zu der Furchëta gehört, wurde in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg von Bergsteigern aus ganz Europa erschlossen. In den 1960er Jahren trug Reinhold Messner mit mehreren Erstbegehungen in der Umgebung dazu bei, die Gruppe bekannter zu machen.
Der Name Furchëta stammt aus dem Ladinischen, einer romanischen Sprache, die in einigen Tälern Südtirols noch heute gesprochen wird. Wer die Gegend durchwandert, begegnet ladinischen Ortsnamen überall auf Wegweisern und Karten.
Der Gipfel ist von der Val Gardena und dem Villnösstal aus erreichbar, wobei die Routen hauptsächlich für erfahrene Kletterer geeignet sind. Entlang der Wege gibt es Berghütten, die Übernachtung und Verpflegung anbieten, was bei mehrtägigen Touren nützlich ist.
Furchëta erreicht genau dieselbe Höhe von 3025 Metern wie der benachbarte Gipfel Sass Rigais, was den beiden Gipfeln von bestimmten Aussichtspunkten aus ein nahezu symmetrisches Aussehen verleiht. Wer die Route plant, bemerkt dies oft erst, wenn er die Höhenangaben auf der Karte genauer vergleicht.
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