Naturpark Rieserferner-Ahrn, Regionaler Naturpark in Ahrntal, Italien
Der Naturpark Rieserferner-Ahrn ist ein Schutzgebiet in Südtirol, das sich über mehrere Täler in sechs Gemeinden erstreckt und Wälder, Gletscher, Felswände und Bergseen umfasst. Die Landschaft reicht von bewaldeten Talsohlen bis zu schroffen Gipfeln und langsam fließenden Gletschern in den oberen Lagen.
Der Park wurde 1988 offiziell unter Schutz gestellt und war Teil eines größeren Bestrebens Italiens, alpine Lebensräume zu sichern. Diese Entscheidung folgte auf Jahrzehnte der landwirtschaftlichen Nutzung, die das Gebiet bereits stark geprägt hatte.
Die sechs Gemeinden, die den Park umgeben, pflegen seit Generationen eine alpine Landwirtschaft, die man noch heute in Form von Almwiesen und weidenden Tieren sehen kann. Besonders im Sommer ziehen Bauern mit ihrem Vieh auf die höher gelegenen Weiden, was das Bild der Täler stark prägt.
Die Wanderwege sind in der Regel von Juni bis September gut begehbar, wenn Schnee und Eis auf den Pässen weitgehend verschwunden sind. Da sich das Wetter in den höheren Lagen schnell ändern kann, empfiehlt sich festes Schuhwerk und warme Kleidung, unabhängig von der Jahreszeit.
Der Park grenzt direkt an den österreichischen Nationalpark Hohe Tauern und bildet zusammen mit ihm einen der größten zusammenhängenden Naturschutzräume der Alpen. Diese grenzüberschreitende Verbindung bedeutet, dass Wildtiere sich frei zwischen den beiden Ländern bewegen können.
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