Castra Peregrina, Militärkaserne auf dem Caelius-Hügel, Rom, Italien
Das Castra Peregrina war eine Militäranlage auf dem Caelian-Hügel mit Unterkunftsgebäuden, Verwaltungsräumen und einem Jupiter-Redux-Tempel. Die Ruinen zeigen die räumliche Organisation eines römischen Kasernenkomplexes mit seinen verschiedenen Funktionsbereichen.
Die Anlage wurde vom 2. bis 4. Jahrhundert betrieben und war Teil der Sicherheitsinfrastruktur des Römischen Reiches. Archäologische Ausgrabungen zwischen 1904 und 1909 legten die Fundamente und Strukturen des Komplexes frei.
Die Kaserne war das Zentrum der Frumentarii, Soldaten die als Geheimagenten und Informanten des Kaisers tätig waren. Besucher können heute noch sehen, wie dieser Ort strategisch wichtig für die Kontrolle der Stadt war.
Der Ort liegt auf dem Caelian-Hügel und kann über mehrere Wege von der Via di San Gregorio aus erreicht werden. Die Ruinen sind freiliegend und teilweise uneben, daher ist festes Schuhwerk und Vorsicht erforderlich.
Bei den Ausgrabungen wurden Steinschiffe entdeckt, die Soldaten als Votivgaben hinterlassen hatten. Diese Opfergaben zeigen, dass Soldaten die Götter um Schutz bei Seereisen anflehten.
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