Walther-Denkmal, Marmordenkmal am Waltherplatz, Bozen, Italien
Das Waltherdenkmal ist ein Marmormonument auf der Waltherplatz in Bozen, das aus einer Statue auf einem Brunnen mit zwei Becken besteht, deren Ränder von löwenartig geformten Figuren mit Wappenschildern gestützt werden. Die Gesamtanlage zeigt handwerkliche Details, die die Basis mit mehreren Schichten und Ornamenten aufbaut.
Das Denkmal wurde 1889 von einem Künstler geschaffen, um eine historische Dichtergestalt zu würdigen, deren Werke im Mittelalter entstanden und die deutsche Poesie prägten. Die Schöpfung orientierte sich an künstlerischen Darstellungen aus einem früheren Jahrhundert.
Die Statue zeigt einen Mann mit verschränkten Armen und einer Geige, der als mittelalterlicher Dichter gedeutet wird, dessen Werke im Deutschen noch bekannt sind. Die Figur steht im Zentrum eines belebten Platzes und prägt das tägliche Gesicht des Ortes mit ihrer charakteristischen Pose.
Das Denkmal steht auf dem zentralen Platz der Stadt und dient als wichtiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Der Platz ist leicht zugänglich und beherbergt das ganze Jahr über verschiedene Marktveranstaltungen und öffentliche Versammlungen.
Während der Diktaturzeit in den 1930er Jahren wurde das Denkmal an einen anderen Ort verlegt, verlor aber nie seine Verbindung zur lokalen Bevölkerung. Nach Jahrzehnten kehrte es an seinen ursprünglichen Standort zurück und steht heute an dem Platz, wo es entstand.
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