Marcigliana, Naturschutzgebiet im Nordosten Roms, Italien
Marcigliana ist ein Naturschutzgebiet im Nordosten von Rom, das zwischen zwei Hauptstraßen liegt und sanfte Hügel, Felder und Eichenwälder umfasst. Das Gebiet grenzt an das Stadtgebiet Roms und bildet dennoch eine deutlich ländliche Zone mit offenen landwirtschaftlichen Flächen.
Das Gebiet war schon in der Bronzezeit besiedelt, wie die archäologischen Überreste der antiken Siedlung Crustumerium belegen. Später entstanden hier Landhäuser aus der römischen Republik, und im Mittelalter prägten Türme und kleine Gemeinschaften die Gegend.
Torre San Giovanni und Torre della Marcigliana sind mittelalterliche Türme, die noch heute in der Landschaft stehen und an frühere Siedlungen erinnern. Wer durch das Gebiet läuft, kann diese Überreste direkt besichtigen und sich vorstellen, wie das Land früher bewohnt war.
Die Wege im Schutzgebiet sind gepflegt, aber nach Regen kann der Boden rutschig werden, daher ist festes Schuhwerk ratsam. Das Gebiet liegt außerhalb des Stadtzentrums von Rom, sodass man am besten mit dem Auto anreist.
Im Reservat sind noch alte Brunnen erhalten, die früher zum Tränken von Vieh dienten und sich noch heute besichtigen lassen. Diese schlichten Wasserstellen zeigen auf direkte Weise, wie das Landleben hier in früheren Jahrhunderten organisiert war.
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