Campanile des Doms von Siena, Gotischer Glockenturm am Domplatz, Italien
Der Campanile der Kathedrale von Siena ist der Glockenturm des Doms und steht direkt neben dem südlichen Seitenschiff des Gebäudes. Der Turm ist in mehrere Stockwerke gegliedert, die von schmalen Bogenfenstern durchbrochen werden, und überragt das umliegende Stadtbild deutlich.
Der Bau des Turms begann im 14. Jahrhundert und wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten weitergeführt, bevor er im späten 14. Jahrhundert seine heutige Form erhielt. Spätere Eingriffe betrafen vor allem die oberen Stockwerke, die den dekorativen Stil prägten, der heute noch zu sehen ist.
Die schwarz-weißen Marmorstreifen des Turms spiegeln das Muster wider, das die gesamte Kathedrale prägt und zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Dieses Muster stammt aus dem Wappen der Stadt Siena und zieht sich durch viele Bauten im Stadtzentrum.
Der Turm ist vom Domplatz aus gut zu sehen und leicht zu Fuß von der Altstadt aus zu erreichen, deren Gassen direkt zum Kathedralenkomplex führen. Da der Bereich rund um den Dom oft sehr belebt ist, lohnt sich ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag.
Die Anzahl der Bogenfenster pro Stockwerk nimmt von unten nach oben zu, was dem Turm eine Leichtigkeit verleiht, die beim Betrachten von der Straße aus auffällt. Dieses Prinzip der zunehmenden Öffnungen ist ein Merkmal der romanischen Architektur Mittelitaliens und tritt hier besonders deutlich hervor.
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