Siena, Mittelalterliche Universitätsstadt in der Toskana, Italien
Siena ist eine mittelgroße Stadt, die sich über drei Hügel in der Toskana erstreckt. Das historische Zentrum wird von schmalen Gassen durchzogen, die zum muschelförmigen Hauptplatz führen, umgeben von hohen Backsteinbauten aus dem Mittelalter.
Die Stadt blieb von Anfang des 12. Jahrhunderts bis Mitte des 16. Jahrhunderts unabhängig und entwickelte sich zu einem wichtigen Handels- und Bankenzentrum. Die Rivalität mit Florenz führte zu mehreren Kriegen, bis Siena 1555 seine Eigenständigkeit verlor.
Die Bewohner ordnen sich einem von 17 Stadtvierteln zu, die jeweils eine eigene Identität mit Farben, Symbolen und Versammlungsorten pflegen. Diese Zugehörigkeit prägt Freundschaften, Feste und alltägliche Begegnungen im ganzen Stadtgebiet.
Die steilen Gassen und unebenen Pflasterungen machen festes Schuhwerk notwendig, besonders für längere Spaziergänge durch das Zentrum. Viele Straßen sind nur zu Fuß zugänglich, daher ist es sinnvoll, Gepäck in der Unterkunft zu lassen und die Stadt unbeschwert zu erkunden.
Zweimal im Sommer findet auf dem Hauptplatz ein Pferderennen statt, bei dem die Reiter ohne Sattel für ihr Stadtviertel antreten. Die Vorbereitungen mit Umzügen, Liedern und Wettkämpfen prägen das Stadtleben über mehrere Wochen hinweg.
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