Palazzo Arcivescovile, Erzbischöfliche Residenz in Siena, Italien.
Der Erzbischöfliche Palast ist ein dreigeschossiges Gebäude neben der Kathedrale von Siena mit einer Fassade aus weißem und schwarzem Marmor im Erdgeschoss. Das Bauwerk dient als Verwaltungssitz und Wohnresidenz des Erzbischofs des Bistums Siena-Colle di Val d'Elsa-Montalcino.
Der Palast wurde in den 1660er Jahren umgestaltet, als Papst Alexander VII. den alten Bischofssitz abreißen ließ und das aktuelle Gebäude erweiterte. Diese Umbaumaßnahmen machten es zu einem wichtigen Verwaltungszentrum der Kirche in der Region.
Im Inneren des Palastes hängen Porträts von Bischöfen und Päpsten, die die religiöse Geschichte der Region geprägt haben. Diese Gemälde geben Besuchern einen Eindruck davon, wie wichtig die kirchliche Autorität für Siena war.
Das Gebäude liegt direkt neben der Kathedrale von Siena und ist Teil des religiösen Zentrums der Stadt. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine Verwaltungsresidenz handelt und nicht alle Bereiche öffentlich zugänglich sind.
Die Fenster des Palastes zeigen ein ungewöhnliches Design, bei dem die Öffnungen auf einer Seite nicht mit denen auf der gegenüberliegenden Fassade übereinstimmen. Dieses architektonische Merkmal ist ein subtiles aber charakteristisches Detail der Renaissance-Bauweise.
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