Porta Volta, Stadttor in Mailand, Italien
Das Porta Volta ist ein Stadttor in Mailand mit zwei symmetrischen Kontrollgebäuden, die durch ein eisernes Tor verbunden sind und einen Durchgang durch die ehemaligen spanischen Mauern markieren. Die Struktur besteht aus neogotischen Elementen und wird durch moderne Architektur ergänzt, die die Umgebung prägt.
Das Tor wurde 1880 von Architekt Cesare Beruto fertiggestellt und schuf eine Verbindung zwischen dem Zentrum Mailands und dem neu errichteten Monumental-Friedhof. Es war Teil der städtischen Infrastruktur, die die Expansion der Stadt nach Norden unterstützte.
Der Ort wurde durch die Errichtung des Feltrinelli-Stiftungsgebäudes umgestaltet, das eine Bibliothek und ein Forschungszentrum für Sozialwissenschaften beherbergt. Dieses moderne Gebäude schafft einen interessanten Kontrast zur historischen Struktur und zeigt, wie die Stelle im Laufe der Zeit neue Funktionen übernommen hat.
Man kann das Tor mit den U-Bahn-Linien M2 und M5 erreichen; man steigt an der Station Garibaldi aus und geht nach Norden entlang der Via Alessandro Volta. Die Gegend ist gut zu Fuß erreichbar und von verschiedenen Teilen der Stadt aus leicht zugänglich.
Die beiden ursprünglichen neoklassizistischen Zollhäuser stehen immer noch an dem Ort und bewahren die Erinnerung an das 19-Jahrhundert-Steuersystem. Diese gut erhaltenen Gebäude zeigen noch heute, wie die Zollbeamten einst arbeiteten und die Durchfahrt kontrollierten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.