Porta Garibaldi, Neoklassizistisches Stadttor in Mailand, Italien.
Porta Garibaldi ist ein neoklassisches Stadttor in Mailand, das durch einen zentralen Bogen und zwei seitliche Portale mit dorischen Säulen geprägt wird und sich an der Kreuzung von Corso Como und Corso Garibaldi erhebt. Das Bauwerk verfügt über zwei Zollhäuser, die 1836 hinzugefügt wurden und früher als Kontrollpunkte für den Ein- und Ausgang von Menschen und Gütern dienten.
Das ursprünglich als Porta Comasina bezeichnete Tor wurde zwischen 1826 und 1828 von Architekt Giacomo Moraglia im neoklassischen Stil neu erbaut, um den Besuch von Kaiser Franz I. von Österreich zu würdigen. Die Umbenennung in Garibaldi im Jahr 1860 markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Mailänder Geschichte im Zuge der italienischen Unabhängigkeitsbewegung.
Das Tor trägt seit 1860 den Namen des italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi und erinnert an die Verbindung Mailands zur italienischen Einigung. Besucher sehen heute an dieser Stelle ein Symbol, das die politischen Veränderungen des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Das Tor befindet sich an einem zentralen Knotenpunkt im Norden Mailands, der leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und eine gute Orientierung bietet. Es empfiehlt sich, die umliegenden Läden und Cafés am Corso Como zu erkunden, da sie den Ort in seinen alltäglichen Kontext einbinden.
Die Proportionen des Tors wurden bewusst kleiner gehalten, um sich der engen, gewundenen Straße anzupassen, die einst zu diesem nördlichen Eingang Mailands führte. Diese unerwartete Zurückhaltung verleiht dem Bauwerk einen menschlicheren Maßstab als typischerweise bei representativen Stadttoren zu erwarten wäre.
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