Synagoge, Synagoge an der Via Palestro, Pisa, Italien.
Die Synagoge von Pisa ist ein Gotteshaus in der Stadt und verfügt über eine große Treppe, die zu einem Gebetsraum mit geometrischen Mustern führt. Das Innere wird von einer Frauengalerie über dem Eingang geprägt, die den Raum strukturiert und architektonische Besonderheiten bietet.
Die jüdische Präsenz in Pisa wird bis ins Jahr 850 zurückverfolgt und stellt die früheste dokumentierte jüdische Siedlung in der Toskana dar. Diese Gemeinschaft hat über viele Jahrhunderte hinweg Aufzeichnungen hinterlassen, die ihre kontinuierliche Anwesenheit in der Stadt bezeugen.
Die Synagoge ist Schauplatz des Nessiah-Festivals, das internationale Künstler mit jüdischer Musik, Theater, Film, Literatur und Tanz präsentiert. Dieses jährliche Ereignis zieht Menschen aus der ganzen Region an und verbindet lokale und internationale kulturelle Ausdrucksformen.
Die Synagoge befindet sich in einem Gebäude in der Stadt und ist über eine Eingangstreppe zugänglich, die auch für den Aufstieg zur Galerie erforderlich ist. Besucher sollten beachten, dass das Innere traditionelle architektonische Merkmale hat, die für ein tiefes Verständnis der Raumgestaltung wichtig sind.
Das Innere wurde vom Architekten Marco Treves entworfen, der die Tevah mit einer Walnussholzbalustrade neben dem Aron ha-Kodesh umgab. Diese Kombination schafft einen visuellen Mittelpunkt, der die beiden wichtigsten Elemente der Synagoge verbindet und betont.
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