San Leonardo al Volubrio, Bergeinsiedelei in Montefortino, Italien.
San Leonardo al Volubrio ist ein Klosterheiligtum in den Höhen des Sibillagebirges, das auf etwa 1.128 Metern Höhe zwischen zwei markanten Bergspitzen liegt. Das Gebäude besteht aus einer kleinen Kapelle mit angegliederten Wohnräumen, umgeben von alten Buchen und Ahornbäumen, die die Struktur eng umarmen.
Die Gemeinde Montefortino gründete das Heiligtum 1066 nach einem Konflikt mit einer Nachbargemeinde und nannte es zunächst Castrum de Volubrio. Im Laufe der Jahrhunderte übernahmen Kamaldulenser-Mönche die Verwaltung und prägten das geistliche Leben an diesem bergigen Ort.
Das Heiligtum trägt den Namen San Leonardo, benannt nach dem Heiligen, der in der Volksverehrung mit Befreiung verbunden ist. Besucher können noch heute sehen, wie die einfache Kapelle als Ort der Stille und Betrachtung in der Berglandschaft genutzt wird.
Der Ort ist über einen markierten Wanderweg vom Dorf Rubbiano erreichbar, was mehrere Stunden Gehzeit in Anspruch nimmt. Der Pfad führt durch Waldgebiet und über freie Bergpassagen, sodass gute Wanderschuhe und Wetterschutz notwendig sind.
Ein Mönch namens Pietro Lavini, bekannt als der 'Steinmetz Gottes', führte in den 1970er Jahren die vollständige Wiederherstellung des verfallenen Komplexes durch. Er nutzte traditionelle Techniken und Handwerkstätigkeiten und arbeitete über Jahrzehnte hinweg fast isoliert an diesem Projekt.
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