Ossuary Timau, Kriegsdenkmal und Kirche in Timau, Italien.
Das Ossario Timau ist ein Kriegerdenkmal und eine Kirche in Paluzza mit einer großen Säulenhalle an drei Seiten der Struktur. Das Gebäude beherbergt die Überreste von etwa 1.763 gefallenen Soldaten aus bergigen Konflikten in einer zentralen Kammer.
Das Gebäude entstand nach einer Initiative des Priesters Don Titta Bulfon im Jahr 1936 und wurde im Mai 1939 eingeweiht. Es wurde aus dem Heiligtum des Heiligen Kreuzes umgebaut und diente fortan als Kriegerdenkmal.
Der Innenraum zeigt acht Tafeln, die von dem friaulischen Lied Stelutis Alpinis inspiriert sind und ehren die Portatrici Carniche, Bergträgerinnen, die in schwierigem Gelände tätig waren. Die Wandmalerei würdigt diese Frauen und ihre Rolle in der lokalen Bergkultur.
Der Zugang ist normalerweise tagsüber möglich, und es können sich mehrere Besucher gleichzeitig im Inneren aufhalten. Für größere Gruppen oder spezielle Führungen sollte man sich an die örtliche Gemeinschaft oder die Freunde der Karnischen Alpen wenden.
Das Gebäude hat einen Glockenturm mit drei Glocken in einer Pyramidenkonfiguration, ein architektonisches Detail das selten bemerkt wird. Im Inneren ruhen auch die sterblichen Überreste von Maria Plozner Mentil, einer bekannten Bergträgerin, bei der Inschrift der Portatrici.
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