Calanchi, Naturpark in Aliano, Italien.
Calanchi ist ein Naturpark in Aliano, der durch jahrtausendelange Wassererosion tiefe Schluchten und Grate aus grauem Ton entstehen ließ. Diese Gullies bilden markante Muster und Kämme, die die Landschaft prägen und sich ständig durch Regen und Wasser verändern.
Der Ort wurde in den 1930er Jahren bekannt, als der Schriftsteller Carlo Levi während seiner Verbannung unter dem Faschismus die hügelige Landschaft dokumentierte. Seine Erfahrungen während des Exils hinterließen bleibende Zeugnisse über die Bedingungen in dieser süditalienischen Region.
Die mittelalterlichen Gräber unter dem Platz von Aliano enthalten antike griechische und römische Artefakte von archäologischer Bedeutung.
Der Park ist für Besucher das ganze Jahr über frei zugänglich und verfügt über Wege, die durch die ausgedehnten Tonformationen führen. Es empfiehlt sich, bei Regen zu prüfen, ob die Wege sicher begehbar sind, da die hügelige Struktur das Wasser schnell ableitet.
Die Gegend liegt unter dem Dorf, das auf einem Hügel thront, und die Gullies sind oft von schwach leuchtenden Pilzen bewachsen, besonders in feuchteren Monaten. Besucher merken oft nicht, dass sie buchstäblich unter einer bewohnten Gemeinde wandern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.