Iwakuni, Industriezentrum in der Präfektur Yamaguchi, Japan
Iwakuni ist eine Hafenstadt in der Yamaguchi-Präfektur an der südöstlichen Küste Japans mit Zugang zum Binnenmeer. Die Stadt wird durch den Nishiki-Fluss geprägt und ist bekannt für ihre historische Holzbrücke, die das Stadtzentrum mit grünen Hügeln verbindet.
Nach der Schlacht von Sekigahara um 1600 übernahm der Kikkawa-Clan die Gegend und baute die Iwakuni-Burg als regionale Festung. Diese Burg und die umliegende Stadt wurden zum Zentrum der lokalen Macht und prägen bis heute das Erscheinungsbild der Region.
Die berühmte Kintai-Brücke prägt das Stadtbild und zieht jedes Jahr während des Frühlingsfestivals Besucher an, wenn die Kirschblüten blühen. Die Bewohner betrachten diese Holzbrücke als Symbol ihrer Stadt und nutzen sie täglich als wichtigen Verbindungsweg.
Die Stadt hat mehrere Hotels und Gasthäuser in verschiedenen Preisklassen, viele davon konzentrieren sich in der Nähe der Brücke und des Bahnhofs. Besucher sollten komfortable Schuhe tragen, da Spaziergang durch die hügeligen Gegenden und zum Schloss viel Auf- und Abgehen erfordert.
Während der Sommermonate praktizieren lokale Fischer auf dem Nishiki-Fluss die traditionelle Fischerei mit Kormoranen, eine Kunstform, die über 13 Generationen weitergegeben wurde. Diese nächtlichen Fangmethoden mit trainierten Vögeln sind heute selten geworden und bleiben in wenigen Orten in Japan erhalten.
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