Atomic Bomb Casualty Commission, Forschungskommission in Washington DC, Vereinigte Staaten.
Die Atomic Bomb Casualty Commission war eine Forschungskommission in Washington DC, die sich auf medizinische Untersuchungen von Überlebenden der Atombombe konzentrierte. Sie führte umfangreiche Studien durch, um die langfristigen Auswirkungen der Strahlenexposition bei etwa 120.000 Überlebenden zu dokumentieren.
Präsident Harry S. Truman gründete diese Kommission 1946 durch die National Academy of Sciences, um die langfristigen Auswirkungen der Strahlung auf Überlebende zu untersuchen. Sie dokumentierte medizinische Daten über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Die Forschungsmethoden der Kommission zeigten unterschiedliche Ansätze zwischen amerikanischer Wissenschaft und japanischer Medizin in der Nachkriegszeit. Diese Unterschiede prägten die Art, wie die medizinische Arbeit durchgeführt und wahrgenommen wurde.
Die Arbeit erforderte regelmäßige Besuche der Überlebenden für medizinische Tests und Befragungen, was ein organisiertes System der Datenerfassung ermöglichte. Besucher können verstehen, wie solche großangelegten Forschungsprojekte in dieser Zeit organisiert und durchgeführt wurden.
Die Kommission untersuchte Überlebende über mehrere Jahrzehnte, bot ihnen aber niemals medizinische Behandlung an. Dies machte die Forschung für viele Teilnehmer zu einer belastenden Erfahrung, da medizinische Hilfe nicht geleistet wurde.
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