Senda Tram Depot, Straßenbahndepot in Hiroshima, Japan.
Das Senda-Straßenbahndepot ist ein Betriebs- und Wartungshof des Hiroden-Straßenbahnnetzes in Hiroshima, Japan. Hier werden die Fahrzeuge der Flotte in Werkstätten geprüft, repariert und abgestellt.
Das Depot bewahrt den Triebwagen Nr. 651, der während des Atombombenabwurfs im August 1945 nur 700 Meter vom Epizentrum entfernt stand. Bereits im März 1946 wurde er wieder in Betrieb genommen und gehört damit zu den ersten Fahrzeugen, die nach der Zerstörung der Stadt wieder fuhren.
Das Depot ist ein aktiver Teil des Straßenbahnnetzes, auf das viele Hiroshimaner täglich angewiesen sind, um zur Arbeit oder in andere Stadtteile zu gelangen. Die Straßenbahn gilt in der Stadt als selbstverständliches Verkehrsmittel, das seit Jahrzehnten zum Alltag gehört.
Das Depot ist ein aktiver Betriebshof und für die Öffentlichkeit in der Regel nicht zugänglich. Den historischen Tramwagen Nr. 651 kann man von außen durch den Zaun sehen; für weitere Informationen über die Geschichte der Straßenbahn in Hiroshima lohnt sich ein Besuch im Friedensgedächtnismuseum.
Der Triebwagen Nr. 651 hat noch viele seiner Originalteile aus dem Jahr 1942, darunter die Drehgestelle und die charakteristischen Nieten. Diese Details zeigen, wie Straßenbahnen in Japan vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden.
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