Kyōbashi, Straßenbrücke in Hiroshima, Japan
Die Kyōbashi ist eine 1927 fertiggestellte Straßenbrücke über den Fluss Kyobashi mit einer Konstruktion aus Beton und Stahl. Sie verbindet Stadtteile und trägt regelmäßigen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr.
Die Brücke wurde 1927 erbaut und überstand die Atombombe, die 1945 etwa 1,4 Kilometer entfernt explodierte. Nach der Detonation wurde sie zu einer wichtigen Route für Evakuierungen und Hilfseinsätze.
Die Brücke wird von Besuchern heute als Symbol für Widerstandsfähigkeit wahrgenommen, da sie den Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg ermöglichte. Ihre Stahlkonstruktion erzählt von der industriellen Geschichte Hiroshimas vor und nach dem Krieg.
Die Brücke ist von der Straßenbahnhaltestelle Inari-machi mit den Linien 1, 2 oder 6 erreichbar, gefolgt von einem kurzen Fußweg. Der Zugang ist für Fußgänger einfach, und die Struktur kann von oben und unten besichtigt werden.
Ursprünglich war die Brücke mit Stahlplatten versehen, die während des Zweiten Weltkriegs für militärische Produktion abgebaut wurden. Dies macht sie zu einem ungewöhnlichen Beispiel dafür, wie die Kriegsanstrengungen selbst die Struktur der Stadt veränderten.
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