Hiroshima, Präfekturhauptstadt im westlichen Honshu, Japan
Die Präfekturhauptstadt im westlichen Honshu liegt im Delta des Ota, wo acht Verwaltungsbezirke eine zusammenhängende städtische Landschaft bilden. Die Siedlung erstreckt sich über Flussarme und Kanäle, die das Stadtgebiet durchziehen und verschiedene Viertel mit Brücken und Uferstraßen miteinander verbinden.
Die Siedlung entstand 1589, als Mori Terumoto eine Burg und eine umliegende Ortschaft gründete, die während der Edo-Zeit zu einem bedeutenden Machtzentrum heranwuchs. Das Leben änderte sich grundlegend am 6. August 1945, als die Metropole als erste Stadt weltweit zum Ziel einer Atombombe wurde und anschließend in den Nachkriegsjahrzehnten vollständig neu aufgebaut werden musste.
Lokale Traditionen verbinden Gedenken mit alltäglichem Leben, sichtbar in Schulklassen, die regelmäßig den Friedenspark besuchen, und in Bewohnern, die bei Straßenfesten und Veranstaltungen zusammenkommen. Die Menschen pflegen eine Kultur der Offenheit und Gastfreundschaft, während sie gleichzeitig die Erinnerung an die Vergangenheit durch öffentliche Zeremonien und persönliche Rituale bewahren.
Das öffentliche Verkehrsnetz aus Zügen, Straßenbahnen und Bussen verbindet alle Stadtteile miteinander und ermöglicht Besuchern ein einfaches Zurechtfinden innerhalb der Stadt. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in fußläufiger Entfernung voneinander oder lassen sich über kurze Fahrten mit der Straßenbahn erreichen.
Köche bereiten hier eine besondere Variante von Okonomiyaki zu, bei der Zutaten wie Kohl, Nudeln und Ei in einzelnen Schichten übereinandergelegt werden, statt sie zu vermischen. Diese lokale Zubereitungsart unterscheidet sich deutlich von der Methode anderer Regionen und entstand aus der Notwendigkeit, nach dem Krieg mit wenigen Zutaten sättigende Mahlzeiten zu schaffen.
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