Château de la mine d'argent de Sato, Japanische Burgruine in Hiroshima, Japan
Sato Silver Mine Castle ist eine verfallene japanische Befestigung auf dem Berg Takeda in rund 410 Metern Höhe bei Hiroshima. Die Anlage besteht aus über 50 terrassenförmig angeordneten Befestigungsringen und Steinmauern, die sich entlang des Bergkamms ausbreiten.
Die Befestigung wurde in der späten Kamakura-Zeit durch den Takeda-Clan erbaut und diente der Kontrolle der Region. Sie fiel 1541 in eine Belagerung durch Mori Motonari, der die Burg im Zuge seiner Expansionsbestrebungen eroberte.
Die Burgruine trägt den Namen des Silberbergbaus, der die Region prägte, und zeigt wie eng die Festung mit der lokalen Wirtschaft verflochten war. Heute erinnern Wanderwege und Informationstafeln an diese historische Verbindung zwischen Bergbau und Verteidigung.
Die Burg ist über Wanderwege erreichbar, die in der Nähe der Hiroshima Economic University beginnen und zum Berggipfel führen. Ein kleiner Parkplatz mit Platz für etwa 10 Fahrzeuge steht am Ausgangspunkt zur Verfügung.
Einer lokalen Legende nach versteckte der Takeda-Clan einen reinen Goldkessel in einer Berghöhle und markierte die Stelle durch eine angepflanzte Mahonie. Diese Geschichte verbindet bis heute die Burgruine mit Schätzen, die möglicherweise noch in den umliegenden Bergen verborgen sind.
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