Tama-ku, Verwaltungsbezirk in Kawasaki, Japan.
Tama-ku ist ein Verwaltungsbezirk in Kawasaki, der sich entlang des Tama-Flusses erstreckt. Der Bezirk ist ein Mix aus Wohngebieten, lokalen Museen und traditionellen japanischen Kultureinrichtungen wie dem Nihon Minka-en, das alte Bauernhäuser zeigt, und dem Taro Okamoto Museum of Art.
Die Region war in der Antike ein Siedlungsgebiet mit Kofun-Hügeln, bevor sie während der Heian-Zeit unter die Kontrolle des Inage-Clans kam. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Gegend ein wichtiges Jagdgebiet für die Tokugawa-Shogune.
Der Fujiko F Fujio Museum zeigt Manga-Kunstwerke und Originalzeichnungen, die die Geschichte der japanischen Comic-Kultur erzählen. Besucher können hier sehen, wie dieser einflussreiche Künstler die Populärkultur geprägt hat.
Man erreicht den Bezirk bequem mit der JR Nambu Line und der Odakyu Odawara Line von der Innenstadt aus. Wichtige Haltestellen wie Noborito und Nakanoshima liegen strategisch günstig, um verschiedene Museen und Parks zu besuchen.
Der Bereich war ab 1725 ein ausgewiesenes Falkenjagdgebiet, das nur den Tokugawa-Shoguns vorbehalten war. Diese Verbindung zur feudalen Militäraristokratie hat die Landschaft und Entwicklung der Region dauerhaft geprägt.
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