Kawasaki, Industriemetropole in der Präfektur Kanagawa, Japan
Kawasaki ist eine Großstadt in der Präfektur Kanagawa, die sich entlang des Flusses Tamagawa zwischen Tokio und Yokohama erstreckt und dabei Industrieanlagen am Wasser mit Wohnvierteln im westlichen Teil verbindet. Die Siedlung liegt auf flachem Gelände, das vom Meer bis ins Inland reicht und unterschiedliche Lebensrhythmen in sich vereint.
Die Gegend wurde im 7. Jahrhundert während der Ritsuryō-Periode in die Provinz Musashi eingegliedert und entwickelte sich später zu einer Poststation auf der Tokaido-Straße zwischen Kyoto und Tokio. Die Industrialisierung im 20. Jahrhundert veränderte das Flussufer und zog Fabriken und Arbeitskräfte in die Region.
Über die Tempelanlage Kawasaki Daishi ziehen das ganze Jahr über Taxifahrer, um Schutz für ihre Fahrten zu erbitten. Im Fujiko-F.-Fujio-Museum sehen Besucher Originale aus der Manga-Welt und erleben die Atmosphäre, in der ganze Generationen aufgewachsen sind.
Mehrere Bahnlinien verbinden die Stadt in 18 Minuten mit Tokio und in acht Minuten mit Yokohama, was den Aufenthalt für Reisende erleichtert, die den Großraum Tokio erkunden möchten. Die Bahnhöfe liegen zentral und bieten Zugang zu den wichtigsten Stadtteilen und Sehenswürdigkeiten.
Das Museum Nihon Minka-en zeigt 25 traditionelle japanische Häuser aus verschiedenen Epochen, die abgebaut und innerhalb des Parks Ikuta Ryokuchi wieder aufgebaut wurden. Die Gebäude stammen aus unterschiedlichen Regionen Japans und zeigen Bauweisen, die heute nur noch selten zu sehen sind.
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