Omotesandō, Einkaufsviertel in Tokio, Japan
Omotesandō ist eine breite, baumgesäumte Allee im Stadtteil Jingūmae in Tokio, die Harajuku mit Aoyama verbindet und als gehobenes Einkaufsviertel bekannt ist. Zu beiden Seiten stehen moderne Glasfassaden neben niedrigeren Gebäuden, in denen Modeboutiquen, Designerläden und Restaurants untergebracht sind.
Die Allee entstand ab 1919 als zeremonieller Zugangsweg zum Meiji-Schrein und wurde später zum bevorzugten Standort für Architekten und Modelabels. Im Laufe der Jahrzehnte wandelte sich der Charakter vom ruhigen Schreinweg zum dicht bebauten Handels- und Modeviertel.
Der Name bedeutet "vorderer Zugang" und bezeichnet den traditionellen Weg zum Meiji-Schrein, auch wenn heute vor allem Besucher wegen der Läden und Cafés kommen. Japanische Designer und internationale Marken teilen sich die Straße, während an Wochenenden Einheimische zwischen den Schaufenstern bummeln oder auf den Außenterrassen sitzen.
Drei U-Bahn- und Bahnhöfe ermöglichen die Anreise aus verschiedenen Teilen der Stadt, wobei Harajuku am westlichen Ende und Omotesando in der Mitte liegen. Am Wochenende füllen sich Gehwege und Geschäfte früh, daher bieten Vormittage und Abende unter der Woche ruhigere Bedingungen.
Die Zelkova-Bäume entlang der Allee wurden bei der Anlage gepflanzt und bilden heute eine durchgehende Krone über der gesamten Straßenlänge. Viele der modernen Gebäude verfügen über öffentlich zugängliche Dächer oder Terrassen, die zusätzliche Ausblicke über die Baumwipfel hinweg bieten.
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