Shōwa, Ort in der Präfektur Fukushima, Japan
Showa ist ein kleines Dorf in der Präfektur Fukushima in Japan, das sich über ein großes Gebiet mit verstreuten Gemeinden entlang des Flusses Nojiri erstreckt. Hier gibt es Wohnhäuser aus Holz mit einfachen Designs, umgeben von Feldern, Bergen und natürlichen Feuchtgebieten wie den Komado-Sümpfen.
Das Gebiet war historisch Teil der Mutsu-Provinz und gehörte während der Edo-Zeit zur Aizu-Domäne. Die Dörfer Nojiri und Oashi wurden im späten 19. Jahrhundert gegründet und vereinigten sich 1927 zur Gemeinde Showa.
Das Dorf ist bekannt für seine jahrhundertealte Ramie-Weberei-Tradition, die hier seit etwa 600 Jahren gepflegt wird. Die Kunsthandwerker des Ortes geben diese Fähigkeit an junge Menschen weiter und zeigen Besuchern, wie man Stoffe aus dieser natürlichen Faser herstellt.
Das Dorf ist nur mit dem Auto zu erreichen, da es keinen Bahnhof gibt. Von Aizu-Wakamatsu dauert die Fahrt etwa eine Stunde, von Ouchi-juku etwa 45 Minuten. Das Mieten eines Autos oder Fahrrads ermöglicht es Besuchern, die verschiedenen Orte im Dorf flexibel zu erkunden.
Das verlassene Schulgebäude Kuimaru, das von 1937 bis 1980 genutzt wurde, steht immer noch mit alten Schreibtischen und Büchern darin und wirkt, als könnten die Schüler jeden Moment zurückkehren. Ein großer Ginkgo-Baum vor der Schule wird im Herbst leuchtend gelb und zieht besonders viele Fotografen an.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.