Ishizuchi-san, Heiliger Berg in der Präfektur Ehime, Japan
Der Ishizuchi ist ein heiliger Berg in der Präfektur Ehime und erhebt sich 1982 Meter über dem Seto-Binnenmeer, womit er der höchste Gipfel Westjapans ist. Der aus Andesitgestein aufgebaute Berg trägt einen scharfen Gipfel, der an einen steinernen Hammer erinnert und bei klarem Wetter weithin sichtbar bleibt.
Der Berg entstand vor 15 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und wurde später als einer der Sieben Heiligen Berge Japans anerkannt. Mönche und Pilger begannen im frühen Mittelalter, den Gipfel zu besteigen, und trugen zur religiösen Bedeutung der Routen bei.
Der Name kommt von "ishi" (Stein) und "tsuchi" (Hammer), da die Gipfelform an ein Werkzeug erinnert. Wanderer finden hier mehrere Schreine entlang des Weges, die zeigen, wie Menschen seit Jahrhunderten diesen Berg als heiligen Ort behandeln.
Ein Seilbahn bringt Wanderer zur Station Sanchōjōju, von wo aus zwei Routen zum Gipfel führen: eine über Ketten und eine normale ohne zusätzliche Ausrüstung. Die Bedingungen auf dem Berg ändern sich schnell, daher sollten Wanderer warme Kleidung und feste Schuhe mitbringen, auch im Sommer.
Die 68 Meter lange Kettenpassage besteht aus drei schweren Eisenketten, die direkt am nackten Fels befestigt sind und ein Klettern ohne Leitern ermöglichen. Wer sich die Ketten nicht zutraut, kann einen etwas längeren Pfad nutzen, der seitlich am selben Felsabschnitt vorbeiführt.
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