Higashi Nihon Immigration Center, Einwanderungshaftzentrum in Ushiku, Japan.
Das Higashi Nihon Immigration Center ist eine Einrichtung des Justizministeriums in Ushiku mit modernen Betongebäuden. Die Anlage kann bis zu 700 Personen aufnehmen, die während von Einwanderungsverfahren untergebracht werden.
Die Einrichtung wurde 1993 gegründet, um Überbelegungsprobleme im Immigrationszentrum von Yokohama zu lösen. Nach dem Erdbeben von 2011 wurden umfassende Renovierungen durchgeführt, um die Infrastruktur zu modernisieren.
Das Zentrum verarbeitet Personen verschiedener internationaler Herkunft und spiegelt Japans strenge Einwanderungspolitik und rechtliche Rahmenbedingungen wider.
Das Zentrum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, indem man von der JR Joban Line Station Ushiku aus einen Bus zur Haltestelle Nogei Gakuin Mae nimmt. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten und ist eine unkomplizierte Möglichkeit, die Anlage zu besuchen.
Der Schachgroßmeister Bobby Fischer wurde 2004 in dieser Anlage während seiner Einwanderungsverfahren inhaftiert. Dieser Vorfall machte das Zentrum international bekannt, da Fischer eine prominente Persönlichkeit war, deren rechtlicher Status in Japan umstritten war.
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