Fujino, dissolved municipality in Tsukui district, Kanagawa prefecture, Japan
Fujino ist ein Gebiet im Tsukui-Distrikt der Präfektur Kanagawa, das früher eine eigenständige Gemeinde war und heute zur Stadt Sagamihara gehört. Die Gegend besteht aus bewaldeten Hügeln, kleinen Häusern entlang enger Straßen und einzelnen lokalen Läden, die über die Landschaft verteilt sind.
Fujino wurde 1955 als eigenständige Gemeinde gegründet und war lange vor allem durch Landwirtschaft und lokales Handwerk geprägt. Im Jahr 2007 fusionierte der Ort nach anfänglichem Widerstand der Bevölkerung mit Shiroyama zur heutigen Stadt Sagamihara.
Fujino trägt den Namen einer Pflanzenfamilie und verbindet sich mit den lokalen Symbolen Eisvogel, Glyzinie und Kaisereiche, die die natürliche Umgebung prägen. Diese Symbole spiegeln wider, wie die Bewohner ihre Verbindung zur Landschaft ausdrückten und bis heute in der Erinnerung an die Gemeinde fortbesteht.
Das Gebiet lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Auto erkunden, da die Wege übersichtlich und gut befahrbar sind. Wer die Natur genießen möchte, sollte genug Zeit für langsame Spaziergänge entlang der Wälder und Bäche einplanen.
Das Gebiet liegt innerhalb der Tanzawa-Berge, wo Wanderer auf Waldpfaden und entlang von Gebirgsbächen unterwegs sind, ohne dabei auf viele andere Besucher zu treffen. Besonders außerhalb der Herbstsaison ist die Gegend fast menschenleer, was sie zu einem der ruhigsten Punkte in der Nähe von Tokio macht.
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