Camp Asaka, Militärgarnison in Nerima-ku, Japan
Camp Asaka ist eine Garnison der japanischen Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte im Großraum Tokio und erstreckt sich über Nerima, Asaka, Wako und Niiza. Der Komplex dient als Hauptquartier der östlichen Armee und umfasst Schießstände, Verwaltungsgebäude sowie Trainingseinrichtungen für militärische Übungen.
Der Golfplatz wurde 1940 in ein Gelände der kaiserlich japanischen Armee umgewandelt und diente militärischen Zwecken während des Krieges. Nach 1945 übernahmen die amerikanischen Streitkräfte das Areal als South Camp Drake, bevor es 1960 an Japan zurückgegeben wurde.
Die Anwohner kennen das Areal meist unter dem Namen Asaka Schießstand wegen seiner olympischen Geschichte und der Verbindung zum Sport. Regelmäßig öffnet die Einrichtung ihre Tore für Besichtigungen und Informationsveranstaltungen zur Arbeit der japanischen Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte.
Das Gelände ist für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich, außer während gelegentlicher Besichtigungstage oder besonderer Sportveranstaltungen auf den Schießanlagen. Wer in der Umgebung unterwegs ist, kann den Zaun und einige Gebäude von außerhalb sehen, besonders entlang der Hauptstraßen in Nerima und Asaka.
Die Schießstände wurden für zwei olympische Sommerspiele genutzt, 1964 und dann wieder 2020, was diesen Ort zu einem der wenigen macht, die bei zwei verschiedenen Olympiaden Wettbewerbe ausgetragen haben. Sowohl Pistolen- als auch Gewehrbewerbe fanden hier unter kontrollierten Bedingungen statt, die den internationalen Anforderungen entsprechen.
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