Heda, dissolved municipality in Tagata district, Shizuoka prefecture, Japan
Heda ist eine ehemalige eigenständige Gemeinde an der Küste der Suruga-Bucht auf der Izu-Halbinsel in der Präfektur Shizuoka. Der Ort liegt an einem geschützten natürlichen Hafen und besteht hauptsächlich aus einem Fischereihafen, kleinen Straßen mit traditionellen Häusern und einigen lokalen Heißquellen.
Das Dorf entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte als Fischersiedlung in einer geschützten Bucht und wurde mit der Zeit zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Schiffe in der Region. Im Jahr 2005 wurde Heda in die Stadt Numazu eingemeindet und verlor damit seinen Status als eigenständige Gemeinde.
Heda ist vor allem für seine Fischerei bekannt, und rund um den Hafen sieht man noch heute Boote, Netze und Männer, die den Fang des Tages sortieren. In den Restaurants des Ortes stehen Gerichte aus frischem Fisch und regionalen Meeresfrüchten auf der Karte, was den Alltag der Menschen hier stark prägt.
Heda ist am besten mit dem Bus von Numazu oder Shuzenji aus erreichbar, wobei die Strecken durch bergige Küstenstraßen führen. Vor Ort lässt sich der Hafenbereich gut zu Fuß erkunden, und Heißquellen in der Nähe machen einen längeren Aufenthalt angenehm.
Gegen 1850 sank das russische Schiff Diana in der Bucht infolge eines Tsunamis, und die Dorfbewohner halfen den gestrandeten Matrosen, ein neues Schiff zu bauen, damit diese nach Hause zurückkehren konnten. Das so gebaute Schiff gilt als eines der ersten Boote westlicher Bauart, die in Japan gefertigt wurden.
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