Shumarinai Prefectural Natural Park, Präfekturales Naturschutzgebiet in Hokkaido, Japan
Der Shumarinai Prefectural Natural Park ist ein Schutzgebiet im Norden Hokkaidos, das sich über mehrere Gemeinden wie Horokanai, Shibetsu, Embetsu und Haboro erstreckt. Im Mittelpunkt liegt der Shumarinai-See, ein künstlich angelegter See mit fjordartigen Buchten und mehr als einem Dutzend kleiner Inseln, umgeben von Nadel- und Laubwäldern.
Der See entstand 1943 durch den Bau eines Damms am Uryu-Fluss und war damals der größte Stausee Japans. Der Park selbst wurde 1974 offiziell ausgewiesen, um die Naturlandschaft der Region dauerhaft zu schützen.
Der Sakhalin-Taimen, ein seltener Wanderfisch, lebt noch immer im See und gilt in der Region als Symbol für sauberes Wasser. Wer in der Nähe des Ufers spaziert, kann gelegentlich Blakistons Fischuhu beobachten, eine der seltensten Eulenarten der Welt.
Ein Auto ist praktisch unverzichtbar, da der öffentliche Nahverkehr in diesem Gebiet sehr eingeschränkt ist. In schneereichen Wintermonaten können Straßen gesperrt sein, daher lohnt es sich, die aktuellen Straßenverhältnisse vor der Abfahrt zu prüfen.
Der Shumarinai-See hat eine ungewöhnliche fjordartige Form, weil das Wasser beim Füllen des Stausees die Täler zwischen den Hügeln überschwemmte und so natürliche Halbinseln und Buchten entstanden. Einige der kleinen Inseln im See sind schwimmende Inselchen aus Torfboden, die sich leicht mit dem Wasserspiegel bewegen.
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