Sarugamori Sand Dunes, Küstendünen in Higashidori, Japan.
Sarugamori Sand Dunes sind Küstendünen in Higashidori an der Pazifikküste, die sich über 17 Kilometer erstrecken und stellenweise bis zu 2 Kilometer breit werden. Die Sandflächen liegen in einem abgesperrten Gelände, das von der japanischen Verteidigungsagentur verwaltet wird.
Die Dünen bildeten sich vor etwa 6000 Jahren, als der Meeresspiegel während der Jōmon-Zeit anstieg und Sand aus dem Pazifik kontinuierlich an der Küste abgelagert wurde. Im Lauf der Jahrhunderte bewegten sich die Dünen weiter landeinwärts und formten die heutige Landschaft.
Der Name leitet sich vom Ainu-Begriff Saru-ka-morai ab, der einen langsam fließenden Fluss oberhalb der Feuchtgebiete bezeichnet. Diese Bezeichnung verweist auf die Verbindung zwischen Wasserwegen und der Küstenregion, die früher von Ainu-sprechenden Gemeinschaften bewohnt wurde.
Die Dünen befinden sich auf einem militärischen Testgelände, für das vorab eine Sondergenehmigung eingeholt werden muss. Bei der Planung eines Besuchs empfiehlt es sich, die Behörden direkt zu kontaktieren und genügend Vorlaufzeit einzuplanen.
Die wandernden Sande haben mehrere Seen entstehen lassen, darunter den Osawa- und den Sakyō-See, in denen eine seltene Süßwasseralge namens Himemarimo wächst. Diese Alge kommt nur in wenigen isolierten Gewässern in Japan vor.
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