Torishima, Archipel in Gotō, Japan.
Torishima ist ein Archipel unbewohnter vulkanischer Inseln im Pazifischen Ozean bei Gotō, Japan, das sich über etwa 6,5 Kilometer erstreckt. Die Inseln zeichnen sich durch steile Klippen und zerklüftete felsige Küstenlinien aus, die das raue Meeresumfeld widerspiegeln.
Das Archipel erlebte 1902 einen verheerenden vulkanischen Ausbruch, der zum Tod von etwa 150 Inselbewohnern führte und zu seiner endgültigen Entvölkerung. Nach dieser Katastrophe blieb das Gebiet dauerhaft unbewohnt und wurde sich seiner gefährlichen vulkanischen Natur bewusst.
Der Name Torishima bedeutet Vogelinsel und verweist auf die Vogelkolonien, die hier brüten und auf den steilen Felsklippen ihre Nester bauen. Besucher können von Ferne aus die aktiven Vogelkolonien beobachten, die das Eiland zu einem wichtigen Rückzugsort für die Tierwelt machen.
Um die Inseln zu besuchen, benötigen Besucher spezielle Genehmigungen von japanischen Behörden und müssen sich auf schwierige Landebedingungen einstellen. Starke Meeresströmungen und häufig raue Meere machen einen Zugang über längere Zeit hinweg unpraktisch und gefährlich.
Von 1947 bis 1965 betrieb die Japanische Meteorologische Behörde eine Wetterstation auf den Inseln, die notgedrungen geschlossen wurde, als die vulkanische Aktivität erneut zunahm. Diese Station hielt Daten aus einer abgelegenen Region fest, die sonst nur schwer zu überwachen war.
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