Shimotsui, Seestadt im Kojima-Gebiet, Japan
Shimotsui ist ein kleines Küstenörtchen im Kojima-Gebiet in Japan, das an einer geschützten Meeresbucht liegt und einen aktiven Fischereihafen hat. Die engen Gassen und die alten Holzgebäude entlang der Küstenlinie geben dem Ort sein charakteristisches Gesicht.
Shimotsui entwickelte sich in der Edo-Zeit zu einem bedeutenden Umschlagplatz, über den Baumwolle und Heringsdünger per Schiff transportiert wurden. Die Straßenstruktur und viele der alten Gebäude stammen noch aus jener Zeit.
Der Name Shimotsui bedeutet auf Japanisch so viel wie „untere Anlegestelle
Der Ort lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Gassen schmal und verkehrsarm sind. Wer bei ruhigem Wetter kommt, kann den Hafen und die alten Gebäude in aller Ruhe besichtigen, ohne sich durch Menschenmassen bewegen zu müssen.
Shimotsui liegt an einem Ende der Kurashiki-Shimotsu-Meeresstraße, einer der engsten Stellen des Seto-Binnenmeeres, sodass große Schiffe sehr nah an der Küste vorbeifahren. Das gibt Besuchern das ungewöhnliche Gefühl, direkt neben einem aktiven Schiffsweg zu stehen.
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