Kibi Highlands, Hochebene in der Präfektur Okayama, Japan.
Das Kibi-Hochland erstreckt sich über Okayama, Hiroshima und Hyogo und erreicht Höhen von etwa 835 Metern in der San'yō-Region. Das Plateau ist eine hügelige Landschaft mit breiten Ausblicken und wird von einem beliebten Radstreckenweg durchzogen, der verschiedene Teile des Gebiets verbindet.
Im 4. Jahrhundert beherbergte das Gebiet das Kibi-Königreich, das große Teile des heutigen Okayama kontrollierte. Dieses Königreich stand in Konkurrenz mit dem Yamato-Clan und prägte die frühe Struktur der westlichen Region.
Die Region ist mit der Legende des Momotaro verbunden, einem Jungen aus einem Pfirsich, der in lokalen Geschichten Dämonen besiegt. Diese Erzählung basiert auf alten Überlieferungen von Fürst Kibitsuhiko und prägt bis heute, wie Menschen diesen Ort wahrnehmen.
Besucher können das Gebiet mit dem Fahrrad auf einer etwa 17 Kilometer langen Route zwischen den Bahnhöfen Bizen-Ichinomiya und Soja erkunden. Fahrradvermietungen sind an beiden Stationen verfügbar, wodurch Durchfahrten leicht möglich sind.
Das Kibitsu-Heiligtum, das einstige Hauptheiligtum des Kibi-Königreichs, besitzt lange überdachte Korridore, die in dieser Form selten anzutreffen sind. Diese architektonische Besonderheit macht es zu einer der bemerkenswertesten religiösen Stätten der Region.
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