Tōsenkyō, Kulturerbe-Schlucht in Ibusuki, Japan.
Das Tōsenkyō ist eine Schlucht in der Nähe von Ibusuki, die von Wasser über Jahrtausende in Stein gegraben wurde und steile Felswände bildet. Durch das Tal führen Wege, die es möglich machen, die Felsflächen und das fließende Wasser aus nächster Nähe zu betrachten.
Der Name des Ortes stammt aus der Zeit von 1603 bis 1868, als chinesische Schiffe hier vor Anker gingen und den Namen "Chinesische Schiffe Gorge" prägen. Das Tal war damals ein wichtiger Ankerplatz für den Seehandel.
Der Ort ist bekannt für ein besonderes Noodle-Ritual, das Besucher hier praktizieren: Man fängt dünne Nudeln, die durch Bambusrinnen fließen, mit Stäbchen auf. Diese Tradition verbindet das fließende Wasser der Schlucht mit dem Essen auf eine alltägliche und erlebbare Weise.
Das Gelände ist leicht mit dem Auto zu erreichen und hat Parkplätze für Besucher direkt vor Ort. Die Wege durch die Schlucht sind gut ausgebaut und einfach zu gehen, auch wenn sie stellenweise eng werden und neben dem Wasser verlaufen.
Das Wasser in der Schlucht fließt nicht einfach von selbst: Ein mechanisches System pumpt das Wasser hinein und treibt die Nudeln durch die Bambusrinnen, um das Essen möglich zu machen. Diese Mischung aus natürlicher Landschaft und menschlichem Aufwand macht das Erlebnis hier besonders.
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