Daihou-ji, Buddhistischer Tempel in Kumakōgen, Japan.
Daihou-ji ist ein buddhistischer Tempel auf dem Berg Sugo in dicht bewaldeter Umgebung, der sich auf 474 Metern Höhe befindet. Das Gelände wird von alten, moosbedeckten Steinen und Farnpfaden geprägt, die durch die Waldlandschaft führen.
Der Tempel wurde während der Hogen-Periode gegründet, als Kaiser Goshirakawa zwischen 1156 und 1158 Mittel für den Bau von 48 Klostergebäuden bereitstellte. Diese kaiserliche Förderung machte das Heiligtum zu einem wichtigen Ort des buddhistischen Lebens in der Region.
Der Tempel ist die 44. Station auf der Shikoku-Pilgerroute und zieht Pilger an, die diese berühmte spirituelle Wanderung unternehmen. Besucher können hier die Verbindung zu dieser jahrhundertealten Pilgertradition spüren.
Der Zugang zu diesem Heiligtum erfolgt am besten zu Fuß über die Waldwege, die vom Fuß des Berges hinaufführen. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk tragen und die Jahreszeit beachten, da die Wege je nach Wetterlage unterschiedlich beschaffen sein können.
In den Tempeligelängen befinden sich 130 Steine, auf denen das Lotus-Sutra eingraviert ist, die man bei der Ausgrabung einer berühmten Kanon-Statue im Jahr 1934 entdeckte. Diese Steine zeigen die Verbindung zwischen Kunstgegenständen und heiligen Texten, die Gläubige im Heiligtum hinterlassen haben.
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