Cape Ose, Küstenkap mit Schrein in Numazu, Japan
Cape Ose ist eine in die Suruga-Bucht ragende Landzunge der Izu-Halbinsel mit einem Heiligtum und dichtem Waldbestand. Die Landzunge erstreckt sich etwa einen Kilometer ins Meer und beherbergt einen Wald aus chinesischen Wacholdern sowie einen Süßwassersee.
Der chinesische Wacholderwald am Cape Ose erhielt 1932 den Status eines Naturdenkmals von nationaler Bedeutung. Diese Auszeichnung markierte seine Anerkennung als nördlichstes Exemplar dieser Waldform in Japan.
Das Ose-Heiligtum ist Schauplatz von Verehrungspraktiken der Meeresbewohner, wo Holztafeln und kleine Bootsmodelle von Fischern aufgehängt werden, die um Schutz bitten. Besucher können diese persönlichen Gaben sehen und verstehen, wie wichtig der Meeresschutz in dieser Gegend ist.
Der Ort ist am leichtesten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, ausgehend von der Bahnstation Numazu mit einem lokalen Busservice. Es wird empfohlen, angemessendes Schuhwerk zu tragen, da die Wege durch den Wald teilweise natürlich und uneben sind.
Der Kami-ike-Teich behält sein Süßwasser trotz seiner Lage knapp über dem Meeresspiegel, nur einen Meter über Meereshöhe. In diesem Teich leben Karpfen und Welse, die in dieser ungewöhnlichen Umgebung neben dem Meer gedeihen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.